Eine Fackel

Mai 31, 2018

Welche Fackel wir auch anzünden
und welchen Raum sie auch erleuchten mag;
stest wird unser Horizont
von tiefer Nacht umgrenzt bleiben.

[Arthur Schopenhauer]

Ach wenn das nur endlich mal
alle einsehen würden.
Demut ist es
die so vielen fehlt.

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Alles was war ist nichts wert

März 25, 2018

Die Polizei steht vor der Tür.
Rede mit uns, haben wir gesagt. Woher sollen wir wissen
was in dir los ist?
Rede mit uns, haben wir gesagt.
Bist an uns vorbei gegangen. Kein Wort und weg warst du.
Wie sollen wir da helfen?
Die Polizei hat dich von der Brücke geholt.
Jetzt bist du in der Klapse.
Schnell zu dir dahin – reden – alles wird wieder gut. Wozu?
Hundert mal hundert Worte gesprochen.
Nichts hat es genutzt.
Nichts zu sagen wäre auf das Gleiche heraus gekommen.
Was soll das?
Hat das irgendeine Logik?
Ich räume das Geschirr aus. Putze das Waschbecken.
Will nicht drüber nachdenken.
Könnte noch den Rasen mähen.
Bin hilflos.
Ratlos.
Jetzt bist du bei den Profis. Die werden das besser können.
Warst bereit alles wegzuwerfen? Wer weiß das schon?
Alles was war ist nichts wert.
.
Was musste ich alles aushalten im Leben.
Du hälst nichts aus und stehst jetzt im Mittelpunkt den du
zu brauchen scheinst.
Alle sind gegen dich. Niemand steht zu dir.
Alles was war ist nichts wert.
.
Diese Reaktion ist nicht normal?
Ich bin herzlos?
Was wollt ihr von mir? Ich funktioniere – im normalen Leben.
Ich schieb wie jeder andere tausend Aufgaben vor mir her.
Und fünf davon schaffe ich am Tag.
Das ist doch gut. Oder nicht?
Mein Herz klopft. Ich glaub ich leg mich hin.
.
Alles was war ist nichts wert.
Ich bin müde. So unendlich müde.
Und mein Herz tut weh.

Ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen in Deutschland

März 18, 2018

Der Equal Pay Day ist einen Kampagne mit einem eigenen
Aktionstag der dieses Jahr behauptet „Frauen arbeiten bis
zum 18. März umsonst“.
.
Auf der Webseite der „Equal Pay Day Kampagne“ steht:
„Die Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die
Lohnlücke in Deutschland gemessen am Durschnittsbrutto-
stundenlohn 21 % betrug (2016).“
.

So kursierte das diese Woche auch in den sonstigen Medien.
Auch die Tagesschau vom 15.03.2018 hat das so direkt
formuliert:
„Frauen verdienen im Schnitt nach wie vor gut ein Fünftel
weniger als Männer“,
beziehen sich also auch auf diese 21 %.
Erst weiter unten im Text ist zu lesen: „Arbeitnehmerinnen
bekommen nach den jüngsten verfügbaren Zahlen (2014)
bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit pro Stunde
sechs Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen.“
.
Was mich stört ist dass diese hohe Zahl wieder mal ganz
plakativ zuerst hervorgehoben wird, obwohl sie den
Sachverhalt überhaupt nicht trifft.
Und das stört mich. Ganz besonders weil ich erst kürzlich
die Notwendigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien
verteidigt habe, weil sie einen Brückenpfeiler seriöser
unabhängiger Berichterstattung darstellen.
Ich finde es eben nicht seriös, wenn man Zahlen in den
Raum wirft die Äpfel mit Birnen vergleichen.
Man kann eben nur die vergleichbare Qualifikation und
vergleichbare Tätigkeit für die Betrachtung heranziehen.
Und nichts anderes.
.
Weiterhin heißt es in diesem Tagesschaubeitrag:
„Der DGB forderte eine bessere Bezahlung in frauendominierten
Berufen. Die neue Bundesregierung müsse schnellstens Schritte
für mehr Gleichstellung umsetzen.“
Was für eine Dramatik! „Schnellstens“ muss man reagieren.
Und was soll das nun heißen? Qualifikation und Verantwortung
sollen nicht mehr belohnt werden?
.
Diese 6 % sind das worüber man diskutieren kann. Aber nicht
diese 21 %. Die kann sich jeder ziemlich schnell selbst erklären:
Als Präambel über allem möchte ich sagen: Tarifverträge
unterscheiden nicht zwischen den Geschlechtern!

– Viele Frauen führen einfach niedrig bezahlte Tätigkeiten aus.
Dann brauche ich keinen Taschenrechner um mir klar zu
machen dass sie im Durchschnitt weniger verdienen.

– Frauen sieht man relativ selten in Berufen wo körperlich
schwer gearbeitet wird.
Wann haben sie das letzte mal eine Frau im Handwerk
oder als Fabrikarbeiter im Schichtbetrieb gesehen?
Wer hält sie davon ab diese besser bezahlten Berufe zu
erlernen oder auszuüben?

– Frauen nehmen familienbedingte Auszeiten oder besetzen
nur halbe Stellen. Werden sie dazu gezwungen?

Eigentlich waren die öffentlich- rechtlichen Medien nie so wichtig wie heute!

März 5, 2018

Ich teile die Meinung der meisten Schweizer und des Kölner Stadt-Anzeigers:

„Die Schweizer haben gestern entschieden, die Rundfunkgebühren
beizubehalten. Der KÖLNER STADT-ANZEIGER begrüßt die
Entscheidung: „Es ist leicht, über ‚Zwangsgebühren‘ und den
angeblichen schlechten, voreingenommenen ‚Staatsfunk‘ zu
schimpfen. Der Wert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aber
zeigt sich im Schreckbild seiner Abwesenheit: einer
Medienlandschaft, in der ausschließlich wirtschaftliche oder
ideologische Motive das Programm bestimmen. Eigentlich waren die
öffentlich-rechtlichen Medien nie so wichtig wie heute. Sie
könnten Nadeln sein, die Filterblasen zum Platzen bringen.
Stattdessen hinken sie dem veränderten Medienkonsum hinterher.
Abschaffen wäre fatal. Stehenbleiben auch“, betont der KÖLNER
STADT-ANZEIGER“
[Quelle: Presseschau des Deutschlandfunks vom 05.03.2018]

Unsere inneren Schätze

Juli 16, 2017

„Was hinter uns und vor uns liegt ist nicht zu vergleichen
mit dem was in uns liegt.

Alles ist bereits in uns angelegt um zu wachsen und zu reifen.
Unsere inneren Schätze werden größer mit jeder gemachten
Erfahrung.

Und.
Auch wer die ganze Welt bereist um das Schöne zu suchen,
wird es nur finden
wenn er es bereits in sich trägt.“
[ist zitiert aus dem Netz]

Jemand lieben heißt…

Mai 25, 2017

Jemanden lieben heißt, glücklich sein, ihn zu sehen.
[Henri Duvernois]
.
Manchmal gibt es Momente im Leben, da trifft man auf Dinge
die gerade genau den Punkt treffen. Und man fragt sich ob es
doch sowas wie Schicksal gibt. Oder ist es doch nur subjektive
Wahrnehmung?
Warum beschäftigen mich gerade solche Gedanken und dann
treffe ich ausgerechnet auf diesen Spruch?
Und andererseits ist es schön, weil man sich nicht alleine fühlt
wenn sich jemand anderer bereits mit diesem Gedanken
auseinandergesetzt hat, man selbst sich nicht sicher ist.
Ist das schon „lieben“?
Jedenfalls – ist es mir dieser Gedanke wert,
dass ich ihn hier für mich festhalte.

Erwachen um das ICH zu verlassen

Februar 12, 2017

Wenn du bereit bist aufzuwachen, wirst du aufwachen.
Und wenn du nicht bereit bist wirst du dich weiterhin als
„kleines armes Ich“ verteidigen.
[Alan Watts]
Aus dem Zusammenhang gerissen ist es wohl kaum zu verstehen.
Aber ich möchte es mir hier in diesem Gedächtnis festhalten.
Ich habe das aus einem Video das unter anderem auch in facebook
verteilt wird. Es geht dabei im weitesten Sinne um die Themen
Karma, Reinkarnation und Weltenseele.

Ein Phänomen der westlichen Gesellschaften

November 9, 2016

Im Deutschlandfunk gab es heute morgen ein Interview des
Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag,
Norbert Röttgen, zu Trumps Wahlerfolg.

Daraus möchte ich mir ein paar Stellen hier festhalten,
weil ich denke, dass er das gut auf den Punkt gebracht hat.
Und dass unsere Politiker über dieses Phänomen ernsthaft
nachdenken müssen:

„…..Was man sagen kann ist, offensichtlich die Trump-Anhänger,
von denen ich dachte, sie wären in der Minderheit, haben eine
Entschlossenheit und Wut, das Establishment, die Politik, all die,
die dafür stehen, zu beseitigen. Das war die Motivation, ist die
Motivation der Anhänger, und offensichtlich ist diese
Entschlossenheit, dass Trump das bringt – er hat keine Erfahrung,
es wird ihm auch nicht zugesprochen, man glaubt auch nicht,
dass er Probleme löst. Aber er hat eine Glaubwürdigkeit,
das Establishment, das politische Establishment, das in
Frau Clinton verkörpert ist, dass er es beseitigt, freundlich
gesprochen aufräumt damit, oder auch zerstört, um es
authentischer aus der Sicht der Anhänger zu formulieren.
.
……….Es gibt eine ökonomisch-soziale Depression vor allen
Dingen in den Mittelschichten, die sich verlassen fühlen von
jeder Politik und die darum ihre Enttäuschung, ihre persönliche
Frustration, vielleicht auch Perspektivlosigkeit auf die Politik
in Washington richten.
.
……….Aber die Medien, die Politik in Regierung und Parlamenten
sind ja Teil dieses Establishments, und was wir vielleicht verloren
haben ist, dass diejenigen, die sich so fühlen, wie ich es eben
besprochen habe, sich von uns angesprochen fühlen, dass sie
uns als glaubwürdig ansehen. Und was wir, glaube ich,
unterschätzen ist die Dramatik persönlicher Situationen und die
Radikalität, zu der dann auch Wähler bereit sind, darin
Konsequenzen zu ziehen. Und nebenbei: Es ist jetzt wahrscheinlich
die größte Dimension dieses Phänomens, das wir diese Nacht
gesehen haben in den USA. Insgesamt halte ich das, worüber
wir reden, für ein Phänomen der westlichen Gesellschaften.

Das gibt es auch in Europa und das ist die eigentliche
Warnung
auch an uns, dass wir uns diesem Phänomen
auch viel deutlicher,
konsequenter stellen müssen.

Quelle: Deutschlandfunk
http://www.deutschlandfunk.de/donald-trump-wenn-die-stimme-der-wut-der-maechtigste-mann.694.de.html?dram:article_id=370840

Mir unbegreiflich

Oktober 29, 2016

Ich kann es nicht verstehn warum die Wallonen die einzigen sind, die Zweifel an CETA haben.
Warum hört man in den Medien nur davon, dass sich Europa blamiert, dass man sich dem Fortschritt der unbedingt nötig ist widersetzt und dass das das Ende von Europa sein kann.
.
Uns geht es blendend. Das Bruttosozialprodukt soll sich durch CETA um Null-komma-Null-irgendwas erhöhen. Also müssen wir das unbedingt machen.
Bullshit.
Die einzigen die Vorteile davon haben werden, werden die Konzerne sein.
Und das wird nicht gut für die Menschen sein.
CETA wird Konzernen einen ganzen Werkzeugkasten in die Hand geben unsere Regierungen unter Druck setzen zu können.
Standards die unsere Demokratien mühsam aufgebaut haben, werden ausgehölt werden.
Das Präventive Denken in Bezug auf Umwelt und Gesundheit wird durch das Risiko-Prinzip ersetzt werden. Wenn jemand geschädigt ist, kann er ja hinterher klagen.
Ich will das nicht.
.
Dass in den Medien so gut wie gar nichts über irgendwelche Zweifel zu hören ist, zeigt mir leider, dass die Medien so unfrei sind wie nie zuvor.
Ich bin weiß Gott skeptisch gegenüber jeder Verschwörungstheorie, aber das hier, das stinkt zum Himmel.

Wir sind spirituelle Wesen

September 12, 2016

Ach, ich muss mir mal wieder einen Satz aufschreiben
auf den ich im Netz gestoßen bin.

C.G. Jung soll gesagt haben:
„Wir sind spirituelle Wesen, die eine menschliche
Erfahrung machen, und nicht Menschen, die eine
spirituelle Erfahrung machen.“
.
Na – wenn das ein Genie sagt…….
Entnommen aus seiner These dass das Leben
aus 4 Phasen besteht.