Durchschnitt oder Einmaligkeit

November 1, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Wie ist es richtig? Wie soll man’s machen?
Ist der goldene Mittelweg immer der Richtige?

Zu den Kindern nicht zu hart,
aber auch nicht zu weich sein.

Fremden gegenüber aufgeschlossen,
aber auch nicht zu leichtgläubig sein.

In der Arbeit Erfüllung finden,
aber sie auch nicht zum alleinigen Lebensinhalt machen.

Freunde haben,
aber doch eine eigene Meinung vertreten.

Kommunizieren was einen stört und was einem gefällt,
aber dabei niemanden verbiegen.

Zeit für sich nehmen,
aber die Arbeit nicht den anderen hinschieben.

Sich für das öffentliche Leben interessieren,
aber doch vernünftigen Abstand halten.

Wissen was die Medien meinen,
aber abwägen können, was man glauben kann.

Sich dem Arzt anvertrauen,
aber ein kompetenter Patient sein.

Sein Leben genießen,
aber sich an die Moral halten.

Locker bleiben,
aber dafür nicht zu viel Alkohol oder Zigaretten brauchen.

Der Idealmensch? Das perfekte soziale Individuum?
Der ideale Partner? Das Rezept zum Glücklichsein?
Oder die Definition des Durchschnittlichen und Langweiligen?

Oder verhält es sich vielleicht so:
Ohne Verstöße keine Einmaligkeit?
Ohne Einmaligkeit keine Entwicklung?
Der Haken bei der Sache:
Einmaligkeit kann guten oder bösen Charakter haben.

Und was ist anstrengender – der Mittelweg,
oder du selbst zu sein?

 

Das Duell (ein neues ARD-Wissensquiz)

Oktober 29, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Seit Kurzem gibt es ein neues Wissensspiel in der ARD.
Und ich bekenne mich als Fan :-)
Von Dienstag bis Freitag um 18:50 moderiert der junge
Florian Weber dieses Wissensquiz, in dem ein Prominenter
gegen einen „Normalbürger“ antritt.
Vermutlich weil zwei Kandidaten GEGENEINANDER antreten
finde ich es etwas spannender als Jörg Pilawas „Das Quiz“,
das direkt im Anschluß kommt. Und einen Promi zu besiegen,
hat ja auch so seinen Reiz.
Ein Teil der Fragen geht auch in Richtung „Gehirnjogging“.
Man wird irgendwie mitgerissen da mitzudenken.
Das macht Spaß – mir jedenfalls.
Einzig – dieser Florian Weber wirkt etwas steif und unspontan.
Von Jörg Pilawa könnte er sich noch das Eine oder Andere
abkucken.

Mr. Holland’s Opus

Oktober 24, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Diese Woche sah ich diesen Film zum ersten Mal, obwohl er schon
14 Jahre alt ist.
Meiner Meinung nach ist das große Thema dieses Films
der Spruch von John Lennon (der im Film sogar einmal vorkommt):
„Leben ist das was passiert,
während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen“

Mr. Holland's Opus_1
Richard Dreyfuss spielt einen Musiker, der 1964 aufhören will
in kleinen Bands zu spielen um seinen Traum zu verwirklichen
eine Sinfonie zu schreiben.
Um dieses Vorhaben verwirklichen zu können muss  er anderweitig
Geld verdienen. Also nimmt er eine Stelle als Musiklehrer an einer
High-School an.
Einerseits beginnt er diesen Job zu lieben – andererseits
bleibt ihm doch wenig Zeit um an seinem Werk zu arbeiten.

Wunderschön mitzuerleben ist diese Figur des Lehrers, der niemals
in Rage kommt (ach bekäme ich das nur auch so hin *seufz*).
Im obigen Bild bemüht er sich einer Schülerin das Klarinette-Spielen
beizubringen. Zu Anfang scheint es ein hoffnungsloser Fall.
Aber diese Schülerin möchte unbedingt irgend etwas gut können,
weil jeder in ihrer Familie etwas gut kann. Und irgendwann findet
er eine für diesen Menschen passende Methode im Lernen weiterzukommen.
Der Clou an dieser jetzt von mir herausgepickten Einzelstory
aus dem Film, ist, dass dieses Mädchen am Schluß des Films
der Überraschungsgast bei der Abschiedsparty zur Pensionierung
ist. Dann hält sie nämlich die Abschiedsrede, denn aus ihr ist eine
erfolgreiche Politikerin geworden.
Aber es passiert noch so viel mehr in diesem Film. Wie im Leben
auch viel passieren kann, auch wenn man nicht direkt seinen
Träume nachgehen kann.
Er widersteht der Versuchung einer hübschen hochtalentierten
Schülerin; bekommt mit seiner Frau einen Sohn, der wie sich später
herausstellt taub ist, was besonders hart für den Musiklehrer ist;
muss einen total unbegabten Jungen ins Schülerorchester
aufnehmen, nur weil dieser in der Footballmannschaft
gebraucht wird. Sogar die große Trommel ist für den Jungen
eine schier unbezwingbare Herausforderung. Doch das ist nie
Anlaß den Jungen gering zu schätzen. Und irgendwann fällt
auch bei diesem der Groschen. Später im Leben gewinnt er
dreimal die Ringer-Meisterschaften. Stirbt aber als Soldat
im Vietnamkrieg.

Bei der Abschiedsparty füllen seine Schüler, Kollegen und
ehemaligen Schüler, die ihn lieben und zu schätzen gelernt
haben, eine ganze Halle.
Und so möchte der Film uns sagen, dass wir unser Leben
nicht planen können. Und trotzdem ist es wunderbar.
Weil unser Dasein andere Menschen beeinflußt.
Und wenn wir Gutes tun – wird Gutes daraus entstehen.

Englischkurs an der VHS Offenburg

Oktober 16, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Guided Conversation – Intermediate level

So heißt der Kurs dem ich gestern abend beigetreten bin.
Zwar spät, nämlich von 20 bis 21:30 Uhr, aber trotzdem
war es ein angenehmer Abend.
Ein Dozent, der lange in Südafrika gelebt hat und 6 andere
„Mit-Schüler“ und ich natürlich, haben uns ausgiebig unterhalten
und dabei an einem einzigen Abend viel gelernt.
Genau das ist es was ich gerne mag.

Ich kann das nur empfehlen – so einen VHS-Kurs.
Unter anderem ist das auch Frischhaltetraining für’s Gehirn ;-)
Ich freue mich auf weitere 9 Abende in neuwertigem Gebäude
mit modernen hellen Räumen mit viel Platz.
Und das übrigens zu einem Preis von 81 Euro.

Wer weiß – vielleicht schaff ich es ja auch irgendwann mal wieder
nach England zu kommen.

Geheilter Autismus?

Oktober 14, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Am letzten Sonntag kam im ZDF ein Bericht von Katrin Pecher
über einen autistischen Jungen, den ich für bemerkenswert halte.
Und deshalb schreibe ich hier darüber.
Auf der homepage zur Sendung kann man einen
zusammenfassenden Kurzfilm zu der Geschichte anschauen:
http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/18/0,1872,1020210,00.html?dr=1
Auf dieser Seite zu finden unter: Video „Der Pferdejunge“

Der Junge heißt Rowan. Er lebt mit seinen Eltern in Texas.
Im Bericht heißt es – die Geschichte beginnt als er 4 Jahre alt ist.
Rowan leidet an Autismus, ist inkontinent und spricht nicht.
Dann versuchen seine Eltern etwas Neues
und setzen ihn auf ein Pferd.
Es tut sich Erstaunliches.
Rowan entspannt sich und er spricht zum ersten mal.
Davon angespornt entscheiden sich die Eltern für eine ziemlich
verrückte Sache.
Sie reisen mit Rowan, der inzwischen 5 Jahre alt ist,
in die Mongolei.
Dort angekommen treffen sie die ersten Schamanen.
Reiten dann aber weiter.
Mehrere Tage nördlich zu den Rentierherden,
um einen bestimmten Schamanen aufzusuchen.
Der Schamane (andere sagen auch „Geistheiler“),
führt eine Nacht lang Rituale durch.
Er prophezeit, dass die Inkontinenz und die Angst vor Kontakten
unmittelbar und ganz verschwinden werden.
Und die anderen „Beschwerden“ in den nächsten
3 Jahren abnehmen werden.

Am Ende des Berichts wird Rowan im Alter von 6 Jahren
mit anderen Kindern spielend auf einem Trampolin gezeigt.
Seine Inkontinenz ist verschwunden, er wirkt offen und zufrieden.

Bei allem was man im Fernsehn so vorgesetzt bekommt,
weiß man ja nie wie seriös die Berichtersattung ist.
Aber die Sendung „Mona Lisa“ hat keinen schlechten Ruf.
Und ich finde, wenn es so dargestellt wird,dass es auch
die Eltern als „Mysterium“ empfinden, was passiert ist,
so unterstreicht das den Eindruck der objektiven Berichterstattung.

Gesunde Kinder sind ein Segen.
Sind sie es nicht, so kann die Verzweiflung die Eltern zu extremen
Anstrengungen treiben.
In diesem Fall hat sie uns ein Beispiel dafür beschert, dass es
Dinge gibt, die uns die Wissenschaft nicht erklären kann.
Hat das was mit Glauben, Unglauben oder vielleicht
sogar Aberglauben zu tun?
Ich denke nein.
Zum Beispiel gibt es solche Menschen wie Dr. Dr. Lucadou, der
in Freiburg über die paraspychologischen Themen lehrt.
Und.
Die Philosophen unterhalten sich darüber, ob der
„Fortschritt“ der Menschen tatsächlich immer richtig ist.
Warum soll es richtig sein, dass altes Wissen in dem Moment
für ungültig erklärt wird, sobald ein Wissenschaftler
etwas entdeckt hat, was es zu widerlegen scheint?

Zusammen ist man weniger allein

Oktober 5, 2009 von inderruheliegtdiekraft
Zusammen ist man_kompr

© by Klaus Ruf

Ein Roman von Anna Gavalda. Das Taschenbuch hat 551 Seiten.
Im Laufe der Geschichte findet eine Wohngemeinschaft in Paris
zusammen, die SO eigentlich nicht geplant war.
Aber wann läuft das Leben schon mal wie geplant?
Die Lebensgeschichten der drei jungen Leute und einer Oma
werden entblättert.
Bei keinem gab es einen schönen, angenehmen Verlauf.
Jedoch hat jeder ein Talent – da könnte doch was draus entstehen.
Es entstehen auch Beziehungen.
Ist es Liebe? Wer weiß das schon genau?
Auf jeden Fall brauchen Menschen Menschen.
Aber jeder auf seine eigene Art.
Es ist eben nicht so einfach mit den Menschen.

Ich fand’s ganz nett.

Der Herbst ist eingetroffen

Oktober 4, 2009 von inderruheliegtdiekraft
Kastanie Anfang Oktober_kompr

© by Klaus Ruf

Ich bin froh und traurig.

Froh über das was war.
Den Beginn, das Aufblühen und das Genießen des Sommers.

Traurig über das beginnende Aufbrauchen der Reserven – bis zum Ende.
Wird es ein harter Winter werden?
Wird es danach wieder einen neuen Beginn geben?
Und werde ich mich dann daran erinnern was vorher war?

Traurig und froh
Anfang und Ende
Glücklich und unglücklich
Keines würde existieren – gäbe es das andere nicht.

Begegnung der zweiten Art?

Oktober 3, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Wie das so ist – Sohn ist unterwegs – nachts.
Wir „beherrschen“ ihn nicht mehr.
Er ist bald 17.
Halb 6 Uhr morgens.
Ich wache auf, weil ich eine Stimme höre.
Sie flüstert, oder besser gesagt haucht mir in’s Ohr -
ganz langgezogen ausgesprochen  „Haaaalllloooo!“

Mondbild_kompr

Unheimliche Nacht © by Klaus Ruf

Es ist real. Ich träume nicht. Ich bin wach.
Oder werde zumindest wach während dieses
langgezogenen Aussprechens.
Im ersten Augenblick denke ich:
„unser Sohn ist nachhaus gekommen,
steht in der Schlafzimmertür und möchte sich wie üblich
nur zurückmelden“.
Aber ich kuck zur Tür – sie ist geschlossen.
Es ist still – kein Ton zu hören – ich bekomm Gänsehaut.
Um zu sehen was wirklich los ist, steh ich auf und sehe nach,
ob er in seinem Zimmer ist.
Ja. Er ist gerade mit seinem Kumpel eingetroffen und sie
albern noch herum.
Aber die Frage, ob er dieses „hallo“ verursacht hat,
verneint er. Nein – er war nicht an unserer Tür.
Ganz schön unheimlich wird’s mir da.
Ich könnte schwören – es war real – ich hab es gehört – nicht geträumt!

Rhodosurlaub im September

September 22, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Reisebericht: Urlaub auf Rhodos vom 10.-17. Sept. 2009

Ja – wie war’s nun. Insgesamt „sehr schön“.

Wir haben in dieser Woche sehr viel gesehn. Sogar ein
Regentag mit heftigem Regen war dabei.
Aber der Rest war Sommer-Sonne.

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Anthony Quinn Bay © by Klaus Ruf

Da ich Schnorchel-Fan bin, haben wir einige Buchten
und Strände abgeklappert. Als berühmteste Bucht
zeig ich euch hier ein Foto der Anthony-Quinn-Bucht.
Das Wasser ist grundsätzlich glasklar. Man sieht sehr weit
unter Wasser. Speziell in dieser Bucht waren viele
Seegurken (bis zu 1 m) und große Seeringelwürmer, also
so eine Art Riesen-Unterwasser-Tausenfüssler (10-15cm)
anzutreffen. Nicht gerade für jedermanns Geschmack  ;-)

Enttäuschend ist das Fehlen einer Unterwasser-Flora.
Alles ist kahl und grau. Es gibt lediglich kurze Pflänzchen
an den Felsen.
Da macht man sich schon Sorgen um unsere Erde.
Es wundert mich da schon, dass man trotzdem so viele
Fische antrifft.

Strand Agathi4_kompr

Agathi beach © by Klaus Ruf

Wer einen Sandstrand mit ewig langem Flachwasser sucht,
der findet das am „Agathi-Strand“. Zum Karibik-Feeling
fehlen da nur noch die Palmen. Noch gibt es dort kein Hotel.
Als wir da waren, waren da vielleicht grad mal 100 Leute dort.

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Lindos © by Klaus Ruf

Als Ausflugsziel hat uns das Dorf Lindos sehr gut gefallen.
Das Dorf hat diese typisch griechisch aussehenden
weißen Häuschen. In den Gassen herrscht eine Art
sympathische Bazar-Stimmung. Und über allem thront
eine Akropolis von wo man eine herrliche
Aussicht auf die wunderschöne Küstenlandschaft
genießen kann.

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7 Quellen - epta piges © by Klaus Ruf

Auch ganz besonders war der Ausflug zu den 7 Quellen
(Epta Piges). Eine kleine Schlucht, dessen Wasser
aus 7 Quellen entspringt. Man kann wirklich sehen
wie das Wasser aus der Erde kommt.
Der Ort strahlt eine magische Atmosphäre aus.
Ein Gag ist der begehbare Tunnel durch den
ein Teil des Quellwassers durch den Berg geleitet
wird. 150 m kann man durch das knöcheltiefe
Wasser waten. Am Tunneleingang ist das Ende
nicht zu sehen und es hat gerade mal eine Person
platz. Für den einen oder anderen
ist das schon eine kleine Mutprobe.  Mit dem
Handy haben wir uns etwas Licht verschafft.
Tiere haben wir darin keine gesehen, obwohl es
auf dem Pfad in der Schlucht große (aber scheue)
Eidechsen zu sehen gab ;-)

Auch sehr schön war der Aufstieg zur Kapelle
„Kira Tsambika“. Abenteuerlich steil ist die Anfahrt
mit dem Auto. Ich hatte echt Skrupel ob das mit
dem Auto zu schaffen ist. Aber wenn Autos runterkommen
dann muss es wohl zu schaffen sein. Und so war es dann auch.
Oben hat man auch wieder eine herrliche Aussicht.
Laut Überlieferung soll Maria hier bei
Kinderwunsch helfen. So gibt es vor dem Maria-Bildnis eine ganze
Reihe mit „Dank-Schreiben“, wo das wohl geklappt hat.

Ein Ausflug in die Altstadt von Rhodos-Stadt ist auch empfehlenswert.
Den Urlauber-Jubel-Trubel-Ort Faliraki kann man sich auch mal
ansehn. Es geht dort aber bis zu Stripteasebars und Prostitution.

Natürlich gibt es auch weniger schöne Dinge.
Es wird viel gebaut. Auf fast jedem Gebäude steht die
Stahlarmierung über. Unser Hotel war auch nicht gerade
umwerfend. Es verwundert einen, dass ein Land der EU
neben den Toiletten Abfalleimer aufstellt in das man das
gebrauchte Toilettenpapier reintun soll, weil das
Kanalsystem unterdimensioniert ist.
Und das sogar im Flughafen, wo man doch meinen sollte
dass das ein modernes Gebäude ist.
Die Griechen haben eben auch einen „eigenen Charakter“
Und ich vermute mal, dass es in ihrem Wortschatz
kein Wort für „knusprig“ gibt ;-)
Aber in der Summe überwiegt doch
„herrlich schöne Sonneninsel“

Energiesparlampen sollen Glühlampen ersetzen

September 3, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Meine Meinung? Wir werden wieder mal verarscht :-(

Es ist offensichtlich, dass hier Politiker die Interessen der Wirtschaft vertreten.

Energiesparlampe_kompr

© Klaus Ruf

Gleich zu Anfang ein Photo unserer Leuchte im Flur.
Ist das nicht ein typisches Bild?
Zwei hab ich eingesetzt.
Eine davon hat bereits nach kürzester Zeit den Geist aufgegeben.

Vorteile der Energiesparlampe:

  • Besserer Wirkungsgrad
  • Höherer Gewinn für den Hersteller

Nachteile der Energiesparlampe:

  • Schaltet man eine Energiesparlampe ein,
    dauert es bis zu einer Minute bis das Licht
    endlich die Helligkeit erreicht, die sie abgeben soll.
    Für den Gebrauch in Wohnräumen oder Treppenhäusern ist das
    gänzlich ungeeignet.
    Stellen Sie sich mal vor Sie gehen kurz in’s Badezimmer um
    sich vor den Spiegel zu stellen………
  • Um sich die Helligkeit die man einkauft vorstellen zu können,
    geben die Hersteller auf den Verpackungen üblicherweise die
    Watt-Angabe einer vergleichbaren Glühlampe an.
    Verbraucherverbände haben gemessen, dass die Hersteller hier
    meistens total übertreiben. Man wird also bewußt beschissen.
  • Auch die Herstellerangaben über die Lebensdauer ist meist
    stark übertrieben. Es wurde nachgemessen, dass manche
    Energiesparlampen gerade mal doppelt so lange halten wie
    eine Glühlampe.
  • Die Energiesparlampe ist nicht dimmbar.
    Überlegen Sie mal.
    Wo in ihrer Wohnung haben Sie dimmbares Licht?
    Wenn Sie keine Glühlampen mehr bekommen, können Sie also
    den Dimmer ausbauen und wegschmeißen.
    Macht Sie das nicht auch wütend?
  • Enthält Quecksilber, ist also umweltschädlich.
    Müsste eigentlich speziell entsorgt werden, aber welcher
    private Haushalt macht das schon?
    Wenn die Glasröhre zerbricht stellt das sogar eine
    gesundheitliche Gefährdung dar.
  • Jede Lampe enthält ein elektronisches Vorschaltgerät.
    Also noch mehr Umweltbelastung am Ende der Lebensdauer.
  • Das Lichtspektrum, das die Lampe abgibt ist vom Sonnenlicht
    sehr verschieden. Was für den Menschen wiederum einen
    gesundheitlichen Nachteil darstellt.
    Manche Lampen haben so ein derart bläuliches Licht, dass man
    sie nicht mal in der Garage einsetzen mag.
  • Das Vorschaltgerät verursacht Oberwellen.
    Dies wirkt zurück in’s Stromnetz und verschlechter seine Qualität.
    Und es entstehen elektrische Felder in der Umgebung der Lampe.
    Sprich: Elektrosmog
    Es wird empfohlen sich nicht dauernd näher als einen Meter aufzuhalten.
    Eine Energiesparlampe als Lese- oder Schreibtischlampe
    einzusetzen kann also gesundheitsgefährdend sein.
  • Und nicht zuletzt das Design.
    Stellen Sie sich mal einen Kronleuchter mit Energiesparlampen vor.

Macht Sie das nicht auch wütend?
Politiker in Brüssel schreiben uns vor, wie unsere Wohnqualität auszusehen hat.
Politiker treffen unsinnige Entscheidungen – und wir haben uns das gefallen zu lassen.
Ist es nicht offensichtlich, dass Politiker hier eindeutig die Interessen der Wirtschaft vertreten?
Betrachtet man die aktuellsten Fernsehberichte, so wird auf die LED-Leuchtentechnik verwiesen, die ja auch bald kommen wird.
Damit will man wohl die Proteste der Bürger beschwichtigen.
Und das, obwohl die Hersteller zugeben, dass die LED-Technik noch lange nicht so weit ist.