Gestern abend 22:30 bei „kabel eins“ – habt ihr’s gesehn?
Ich fand’s doch ganz schön aufschlußreich.
Dass das mit den Drogen DOCH so schlimm war, war mir nicht in dem Maße bewußt.
Dass sein Erfolg sehr mit dem Komponisten Guy Chambers verknüpft ist – ja o.k.. Trotzdem muss man es, denke ich so sehen, dass das Zusammentreffen dieser BEIDEN den Erfolg ausmachte.
Es sieht aber doch so aus, dass Robbie seine Probleme damit hat, dass er von solchen Leuten abhängig ist. Sein Anteil beim Schneidern von neuen Songs ist ja doch auf Vorsingen und auf das Texten beschränkt.
Dass sein Schiff 2006 sank, weil er mit Rudebox einen Griff in’s Klo landete, das sehe ich anders.
Auf der Tour in 2006 war seine aktuelle CD „INTENSIVE CARE“.
Das wurde gestern nicht mal erwähnt.
Rudebox (was sicherlich ein mißglücktes Experiment war) war lediglich ein Song den er dabei vorstellte.
Nebenbeibemerkt. Ich fand das ganz interessant wie die 70000 in Hockenheim jubelten, als er sie fragte wie sie den Song finden würden.
Die Songs auf Intensive care sind meiner Meinung nach gelungen (obwohl er die mit Duffy und nicht mit Chambers geschrieben hat) und ich fand es schade, dass er auf der Tour davon nur „Tripping, Make me pure, Advertising Space und Sin Sin Sin“ brachte.
Gestern gab es viele Bilder von einem weinenden, ängstlichen Robbie. Einer der zugibt, dass er ein Alkoholiker und Drogensüchtiger ist. Er behauptete, dass er auf der Bühne eine Rolle spielt und sein wahrer Charakter ein ruhiger wäre. Diese Aussage schien der des Tour-Photographen zu widersprechen, der ihn auch hinter der Bühne und im Flieger so sah. Vielleicht kann er erst er selbst sein, wenn er alleine ist. Dann kann man das mit dem Alkohol, Drogen und Depressionen vielleicht sogar verstehen.
Interessant fand ich auch, dass er in den USA ein Noname ist. Plausibel klingt für mich die Erklärung, dass die Amis mit seinen Texten nichts anfangen können, weil sie den britischen Witz, die britische Ironie nicht verstehn.
Die Ankündigung, dass er sich mit den anderen 4 von Take That wieder versöhnt hat und gerne mit ihnen was machen würde – naja – darauf kann man gespannt sein. Ich halte ihn dafür für zu egozentrisch. Wenn überhaupt, dann geht das nicht lange gut.
P.S. Hoffentlich löst er sich in seinen Texten bald mal von diesen ewigen „Jesus“-Wiederholungen. Das nervt so langsam.
P.P.S. Und findet ihr nicht auch, dass diese Frisur von Markus Kavka der eines Demagogen aus der Zeit um 1940 stark ähnelt?