Gott hat nichts besseres zu tun

Januar 26, 2010 von inderruheliegtdiekraft

Michael Schmidt-Salomon schreibt darüber
in seinem Buch “Jenseits von Gut und Böse”:

“Bedenken wir, dass die Sonne, um die wir uns drehen
und auf deren lebensspendende Energie wir angewiesen
sind, nur ein unauffälliger Stern in einem unbedeutenden
Spiralarm am Rande der Milchstraße ist.
Allein unsere Heimatgalaxie umfasst zwischen hundert
und zweihundert Milliarden weiterer Sterne.
Die Andromeda-Galaxie, die sich mit etwa 120 Kilometern
pro Sekunde auf die Milchstraße zu bewegt und in rund
zwei Milliarden Jahren mit ihr kollidieren wird, umfasst weitere
tausend Milliarden Sterne.
Schon dies allein sprengt jede Vorstellungskraft.
Doch neben der Milchstraße und der Andromeda-Galaxie
gibt es in dem von uns einsehbaren Universum etwa
hundert Milliarden weitere Galaxien, die im Mittel aus bis zu
Hunderten Milliarden Sternen bestehen.

Das ergibt insgesamt eine unvorstellbare Anzahl von Sternen.
Hätten wir die gleiche Anzahl von Glasmurmeln, könnten wir
die gesamte Erdoberfläche etwa bis zur Höhe des
Mount Everest damit bedecken.

Ruft man sich diese ungeheuren Dimensionen
ins Bewusstsein,

so weiß man, dass die Erde in der Tat nichts weiter ist als
ein Staubkorn im Weltall.

Was soll man angesichts dieses Faktums nun davon halten,
wenn eine affenartige Lebensform, die sich zufällig auf diesem
Staubpartikel entwickelt hat, eine Spezies, die es vor schlappen
zwei Milliarden Jahren längst noch nicht gab und die es in zwei
Milliarden Jahren wohl längst nicht mehr geben wird, Geschichten
erfindet, die davon handeln, dass das gesamte Universum
letztlich nur für sie geschaffen wurde?

Ist es nicht Ausdruck eines kaum noch steigerungsfähigen
Größenwahns, wenn sich diese Trockennasenaffen-Art, die ihre
Existenz dem zufälligen Überleben rattengroßer Ursäuger nach
dem Einschlag eines zehn Kilometer großen Asteroiden vor
fünfundsechzig Millionen Jahren verdankt, sich einem
imaginären Schöpfer des Universums (Gott) einbildet,
der nichts Besseres zu tun hat, als sich ausgerechnet
in Gestalt dieser Affenart zu inkarnieren (Christentum)
oder aber mit Argusaugen darüber zu wachen, ob
diese vorübergehende Lebensform auf ihrem unbedeutenden
Planetchen Schweinshaxen isst oder nicht
(Judentum, Islam)?!

Wer hat nach solchen Fakten noch “Argumente dafür” einer Religion
hinterherzurennen? Geschweige denn im Namen einer Religion
andere Menschen bekehren oder gar bekämpfen zu wollen?

Glücksstrategien

Januar 22, 2010 von inderruheliegtdiekraft

In dem Buch “Jenseits von Gut und Böse” stützt sich
Michael Schmidt-Salomon auf Aussagen von Heiko Ernst,
Psychologe und Chefredakteur von “Psychologie Heute”.
Dieser meint zum gegenwärtigen Forschungsstand der
Glückforschung, dass es drei glücksbringende Lebensstile
gibt.
a.) Das hedonistische Leben: Glück als Genuss angenehmer
lustbetonter Dinge bei gleichzeitiger Vermeidung lustfeindlicher
Faktoren.
b.) Das sinnerfüllte Leben, in dem man vor allem nach tieferem
Lebenssinn strebt und danach, die eigenen Tugenden und
Charakterstärken in den Dienst einer höheren Sache zu stellen.
c.) Das aktive Leben, in dem die Vervollkommnung der eigenen
Fähigkeiten und Interessen im Vordergrund steht, zum Beispiel
das Engagement im Beruf, der ‘Flow’ in künstlerischen und
kulturellen Aktivitäten – im Grunde die gute alte
Selbstverwirklichung.

Sein Lebensglück fördert am besten, wer diese
drei Lebensstile zusammenmischt.

Zwar stimmt es, dass es manchen Menschen aufgrund
ihrer genetischen Disposition leichter und anderen
schwerer fällt, positive Emotionen zu empfinden.
Doch diese Unterschiede können im Verlauf des Lebens,
entsprechende Lernerfahrungen vorausgesetzt,
durchaus verschwinden.

Den Einfluss der Gene darf man zwar nicht ignorieren.
Aber sie bestimmen auch nicht alles bis in’s letzte
Detail (Thema: genetischer Determinismus).
In gewisser Weise kann man die Unterschiede in den
Erbanlagen mit verschiedenen musikalischen
Instrumenten vergleichen: Manch einer besitzt
vielleicht von Haus aus nur ein verstimmtes
Westernklavier, ein anderer hingegen einen imposanten
Konzertflügel. Entscheidend ist aber letztlich nicht,
welches Instrument ein Mensch besitzt, sondern
vielmehr, wie er auf diesem Instrument spielt – und
ein virtuoser Ragtime auf dem Westernklavier klingt
ohne Frage besser als ein mühsam dahergeklimpertes
Hänschen klein auf dem Steinway-Flügel!
Wie wir nun auf der Tastatur unserer Erbanlagen
zu spielen vermögen, ist abhängig von den Erfahrungen,
die wir im Leben machen.

(Quelle:”Jenseits von Gut und Böse” von Michael Schmidt-Salomon.
Von mir zusammengefasst auf meine eigene subjektive Weise)

Ferne Heimat

Januar 22, 2010 von inderruheliegtdiekraft

Dieses ferne, fremde Land
war so ganz anders
als alles was ich bisher erlebte.
Doch kaum war ich da,
fühlte ich mich
als hätte ich meine wahre Heimat gefunden.
Nach einer Reise -
ohne zu wissen, dass es eine Reise war.
Dort wehte ein anderer Wind
der mir oft meine Haare zerzauste.
Er hat mich aufgewühlt
und doch war ich voll innerem Frieden.
Es war Geborgenheit und Abenteuer zugleich.
Ich war Bettler und gleichzeitig auch reich.
Es gab keinen Plan – wie sollte das also glücklich enden?
Zum Schluß sagte das Schicksal “bitte wenden!”
Die Reise war beschwerlich, brauchte viel Kraft und Zeit.
Doch bin ich ehrlich – ich hab nichts bereut.
Trotzdem -
der Mensch versucht Kummer und Schmerz zu vermeiden
das will ich nicht mehr haben – keins von den beiden.
Wieder zuhaus und alles ist gut – doch vergeht kein Tag
an dem ich die Ferne nicht in meinen Gedanken hab.

© Klaus Ruf

Musical “We will rock you”

Dezember 27, 2009 von inderruheliegtdiekraft

© Klaus Ruf

We will rock you
ist ein Musical das im Stuttgarter Apollo Theater gegeben wird.
Es gehört  zum Stuttgarter “SI”-Zentrum.
Das ist mit Sonderschildern an der Autobahn so gut ausgeschildert,
dass man es auch ohne Navi ohne Probleme finden kann.

Heute, am Sonntag nach Weihnachten waren wir dabei.
Es war einfach genial.
Begünstigt wird der Eindruck natürlich bei denen, die die Musik
der Gruppe “Queen” mögen.
Und da gehören wir natürlich dazu.
Die Musik wird (selbstverständlich) live gespielt.
Der Sound ist umwerfend. Musikgenuß pur.
Mir hat das mehrmals Gänsehaut beschert.
Die Story ist gut und wird mit vielen witzigen Pointen präsentiert.
Man hat viel Spaß.
Und zum Ende hin steigert sich das alles so faszinierend, dass es
mich nicht wunderte, dass es das Publikum nicht mehr auf den
Sesseln hielt und es standing Ovations gab.
Dass Freddy Mercury die Messlatte für
den Gesang sehr hoch gesetzt hat, das weiß man ja.
Gelegentlich sind kleine Schwierigkeiten zu hören gewesen.
Aber das braucht man nicht mal zu verzeihen, denn das wird
alles mit so einer schönen Autentizität, Natürlichkeit, sympathischen Art
und Begeisterung präsentiert, dass das völlig in Ordnung ist.
Man mag eigentlich gar niemanden über die anderen herausheben,
weil jeder einzelne mit großem Enthusiasmus das ganze zum Gelingen führt.
Doch die Stars gehören eben dazu und die waren für mich:
Brigitte Oelke in der Rolle der Killer Queen.
Sie ist für mich die “Wahnsinns-Stimme”.
Jessica Kessler in der Rolle der Scaramouche.
Und Alex Melcher als Galileo.

We will rock you
ist ein Musical das im Stuttgarter Apollo Theater gegeben wird.
Das ist eines der beiden Musical-Theater, die zum “SI”-Zentrum gehören.
Das ist mit Sonderschildern an der Autobahn so gut ausgeschildert,
dass man es auch ohne Navi ohne Probleme finden kann.

Sie will nirgendwo hin

Dezember 20, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Im Zusammenhang mit dem Wachstumssteuergesetz
und der Reduzierung der Mehrwertsteuer für die Hotelbesitzer
schreibt die Frankfurter Allgemeine heute
(Quelle: Deutschlandfunk):

“……..Die Kanzlerin macht in den anderen Umständen einer neuen
Koalition weiter wie gehabt.
Aber in der großen Koalition hielten die Partner einander
in Schach, Merkel konnte präsidieren. Führen ging sowieso nicht.
Und führen kann sie nicht. Sie hat keinen Plan.
Sie will nirgendwo hin, denn sie ist schon da.
Und will nur bleiben, wo sie ist.

Oh wie die mir aus der Seele reden.
Eigennutz ist eben ein Prinzip des Lebens.
Und wird infolgedessen überall da sein, wo Leben ist.

Markus Kavka interviewt Robbie Williams

Dezember 17, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Gestern abend 22:30 bei “kabel eins” – habt ihr’s gesehn?
Ich fand’s doch ganz schön aufschlußreich.
Dass das mit den Drogen DOCH so schlimm war, war mir nicht in dem Maße bewußt.

Dass sein Erfolg sehr mit dem Komponisten Guy Chambers verknüpft ist – ja o.k.. Trotzdem muss man es, denke ich so sehen, dass das Zusammentreffen dieser BEIDEN den Erfolg ausmachte.
Es sieht aber doch so aus, dass Robbie seine Probleme damit hat, dass er von solchen Leuten abhängig ist. Sein Anteil beim Schneidern von neuen Songs ist ja doch auf Vorsingen und auf das Texten beschränkt.

Dass sein Schiff 2006 sank, weil er mit Rudebox einen Griff in’s Klo landete, das sehe ich anders.
Auf der Tour in 2006 war seine aktuelle CD “INTENSIVE CARE”.
Das wurde gestern nicht mal erwähnt.
Rudebox (was sicherlich ein mißglücktes Experiment war) war lediglich ein Song den er dabei vorstellte.
Nebenbeibemerkt. Ich fand das ganz interessant wie die 70000 in Hockenheim jubelten, als er sie fragte wie sie den Song finden würden.
Die Songs auf Intensive care sind meiner Meinung nach gelungen (obwohl er die mit Duffy und nicht mit Chambers geschrieben hat) und ich fand es schade, dass er auf der Tour davon nur “Tripping, Make me pure, Advertising Space und Sin Sin Sin” brachte.

Gestern gab es viele Bilder von einem weinenden, ängstlichen Robbie. Einer der zugibt, dass er ein Alkoholiker und Drogensüchtiger ist. Er behauptete, dass er auf der Bühne eine Rolle spielt und sein wahrer Charakter ein ruhiger wäre. Diese Aussage schien der des Tour-Photographen zu widersprechen, der ihn auch hinter der Bühne und im Flieger so sah. Vielleicht kann er erst er selbst sein, wenn er alleine ist. Dann kann man das mit dem Alkohol, Drogen und Depressionen vielleicht sogar verstehen.

Interessant fand ich auch, dass er in den USA ein Noname ist. Plausibel klingt für mich die Erklärung, dass die Amis mit seinen Texten nichts anfangen können, weil sie den britischen Witz, die britische Ironie nicht verstehn.

Die Ankündigung, dass er sich mit den anderen 4 von Take That wieder versöhnt hat und gerne mit ihnen was machen würde – naja – darauf kann man gespannt sein. Ich halte ihn dafür für zu egozentrisch. Wenn überhaupt, dann geht das  nicht lange gut.

P.S. Hoffentlich löst er sich in seinen Texten bald mal von diesen ewigen “Jesus”-Wiederholungen. Das nervt so langsam.

P.P.S.  Und findet ihr nicht auch, dass diese Frisur von Markus Kavka der eines Demagogen aus der Zeit um 1940 stark ähnelt?

Alle Jahre wieder

Dezember 13, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Alle Jahre wieder……..zu Weihnachten………kehrt eine bestimmte
Auswahl an Songs in die Radios und eine bestimmte Auswahl an
Filmen in die Fernsehgeräte zurück.
Ein Film für alle Romantiker/-innen trägt den Titel
“Tatsächlich…Liebe”

Daniel, der trauernde Witwer mit seinem Sohn

Es werden abwechselnd immer wieder Szenen
aus 10 Lebens- und Liebesgeschichten gezeigt,
die an Heiligabend ihren Höhepunkt finden.

Für mich bemerkenswert:
Daniel, der seine Frau beerdigen musste.
Auf der Beerdigung wurde der Song
“Bye, bye baby” von den Bay City Rollers gespielt.
Ein Beerdigungslied mit mehr als 30 bpm
würde wohl in Deutschland von den meisten
als pietätlos empfunden werden.
Das gehört sich nicht. Das macht man nicht.
Ein Textbeispiel aus dem Song wäre:
“God only knows what I feel without you”
Das ist passend und mitfühlend und nur darauf kommt es an.
Ist das nun britische Mentalität?
Oder die Mentalität der britischen Intellektuellen?
Oder die Mentalität von Intellektuellen im Allgemeinen?

Hab ich mich gefragt.

Im Film gibt es noch weitere Beispiele für gute Tugenden
“Tough sein”, “fair sein”, “Stil besitzen”, “Klasse haben”.
Die sind schon deutlicher als “britische Eigenschaften”
zu erkennen:

Daniel’s  Schwester sagt im Film einmal zu dem Trauernden:
“Heul nicht rum – Waschlappen sind nicht angesagt”.

Oder da ist der Freund des Bräutigams, der dessen Braut
liebt. Im Film heißt es zwar an einer anderen Stelle
“was gibt es schlimmeres als die unsäglichen Qualen des
Verliebtseins?”, aber das passt hier auch.
Der Leidende leidet heimlich. Heult nicht rum.
Aber läßt sich einen intelligenten Schlußstrich einfallen,
um sein Leben weiterleben zu können.

Vielleicht gefällt mir dieser Film deshalb so gut,
weil ich manchmal gerne etwas mehr von diesen
englischen Tugenden hätte ;-)

Mehr Suizide als Verkehrstote

November 27, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Angeregt durch eine Diskussion auf einem
Arbeitssicherheitsseminar, von dem ich gerade
zurückkomme, habe ich nochmal nachrecherchiert.

In Deutschland gibt es etwa doppelt
so viele Selbstmorde wie Verkehrstote.

(2008: ~9400 Selbstmorde und ~4600 Verkehrstote)

Das haut mich echt um.
Einigermaßen zufrieden durch’s Leben
zu kommen ist keineswegs eine
Selbstverständlichkeit.
Nein, bereits das ansich ist ein
persönlicher Erfolg.

“Eine exklusive Liebe” ein Buch von Johanna Adorján

November 16, 2009 von inderruheliegtdiekraft

(c) Klaus Ruf

Auf 185 Seiten rekonstruiert Johanna Adorján die Geschichte
ihrer Großeltern.
Man wird neugierig, weil zusammengefasst wird ” sie waren
ein aussergewöhnliches Paar. Sie siezten sich ihr ganzes Leben,
sahen umwerfend aus, waren Juden die den Holocaust überlebten.”

Am 13. Oktober 1991 beging das Paar gemeinsam Selbstmord.
Frau Adorján rekonstruiert aus ihren eigenen und den Erinnerungen
ihrer Verwandten heraus und indem sie Menschen besucht,
die ihre Großeltern kannten. Diese Berichte klingen wie
schlichte Erzählungen aus einem Tagebuch.
Eigentlich so manchem Blog ähnlich.

Was dahintersteckt, dass die beiden sich ein Leben lang
siezen? Es war einfach so. Wenig großartig. Eher wie eine
seltsame Macke.
Er war im KZ und hat es überlebt. Viel mehr hat Frau Adorján
nicht herausbekommen. Etwas enttäuschend für die, die sich
an der Grausamkeit der Nazis aufgeilen wollen.
Allerdings war er ein guter Arzt, der im Krieg in Nordkorea
half.

Ich hab das Buch gekauft, nachdem Elke Heidenreich es in
einem Fernsehinterview wärmstens empfohlen hat.
Sie sagte unter anderem: “Sie werden weinen.”
Nun. Die beiden Seiten, auf denen wir das Finale der Umsetzung
des Vorhabens verfolgen können, die haben mich ein
wenig gerührt. Die romantische tiefe Beziehung zweier
Menschen. Der Mann totkrank und die Frau, die nicht
alleine weiterleben will. Was geht in ihnen vor.
Was mag so ein Paar in diesem Moment wirklich
gefühlt haben?
Vielleicht kann ich deshalb nicht mehr Mitgefühl
aufbringen, weil in mir doch die Meinung überhand
hat, dass ich es für feige halte, sein Leben nicht
zu ende zu leben.
Auch wenn heute der internationale
Tag der Toleranz ist, so ist meine Meinung doch:
Selbstmord ist ein “Aufgeben”.
Und Aufgeben ist keine Option -
es bedeutet zu Versagen.

Frau Heidenreich hat in ihrem Fernsehinterview
auch sowas gesagt wie “gute Bücher kann nur
jemand schreiben, der auch was zu sagen hat.”

Nun – was hat Frau Adorján zum Beispiel zu sagen?
Zum Beispiel zitiert sie “…Nietzsche, es könnte
auch von Sartre gewesen sein. Sinngemäß sagte das Zitat,
dass es immer im Leben, zu jedem Zeitpunkt, genau drei
Möglichkeiten gibt: Man kann etwas tun, man kann es
bleiben lassen oder man kann sich umbringen.”

Nebenbei ist auch interessant, dass ein Buch namens “Final Exit”
das damals in den USA erschienen ist und ein Bestseller war, eine
Anleitung zum Selbstmord gab.

Medwedews Rede an die Nation

November 13, 2009 von inderruheliegtdiekraft

Dieser Kommentar der westdeutschen allgemeinen Zeitung
zur Rede des russischen Präsidenten Medwedew an die Nation
stach mir heute besonders ins Auge:

“Medwedew nannte sein Land ‘chronisch rückständig’
und trat damit seinem Vorgänger im Amt, Regierungschef
Putin, mächtig auf die Füße. Er sprach die Korruption bei
Polizei, Geheimdiensten und in der Politik an………
Das ist ein Versuch, aus Putins Schatten herauszutreten.
Ob das gelingt, ist fraglich.
Die erste Halbzeit seiner Amtszeit macht da eher wenig Hoffnung.
Die richtigen Worte zu finden, reicht zum Regieren
nicht aus – diese Erfahrung macht auch der Amtskollege Obama gerade